Senioren Tennisfahrten

Tennisfahrt 2017

Nachdem Termin und Ziel festgelegt waren – wie immer der schwierigste Teil der Planung, konnte unser bewährter „Fahrtenwart“ Hans Reime die Fahrt organisieren: Hotelbuchung, Fahrplan heraussuchen, Veranstaltungen planen. Schwierig? Er beherrscht das Internet wie kein Zweiter, und so konnten wir uns beruhigt am Abreisetag am Bahnhof einfinden.
Der Zug fuhr pünktlich ab, doch nach kurzer Zeit gab es den ersten Halt auf freier Strecke. Durchsage: „Vor uns ein Fahrstellenfehler – Stoppzeit ungewiss!“ Erreichen wir den Anschlusszug in Halle?? Zum Glück fuhren wir bald weiter, doch erreichten wir Halle mit Verspätung. Das Umsteigen in Halle war ein Abenteuer: Der Anschlusszug stand wegen Umbauarbeiten außerhalb des offiziellen Bahnhofs. Unsere Sprinter liefen los und verhinderten die Abfahrt des Zuges, indem sie sich in die Türen stellten und diese blockierten; das schafften sie, bis alle von uns den Zug erreicht hatten! Der Rest der Fahrt bis Erfurt verlief fahrplanmäßig.
Gegen 14.00 Uhr waren wir am Erfurter Bahnhof und suchten unser Hotel, das B&B Hotel. Es lag sehr günstig: nah am Bahnhof und fußläufig in die Innenstadt – Lob an Hans!
Nach dem Einchecken wurde vor der geplanten Stadtführung erst einmal ein Bratwurststand gesucht, denn ohne eine echte Thüringer Bratwurst hätten wir die kommenden 2 Stunden nicht geschafft.
Es folgte eine interessante und kurzweilige Führung durch die Erfurter Altstadt mit einem kenntnisreichen und humorvollen Stadtführer. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten wurden erklärt und von uns bewundert, nur den Aufstieg zum Dom und zur Zitadelle auf dem Petersberg sparten wir aus. Das wurde als Kür für den letzten Tag angeboten. Zum Abschluss noch der Gang über die Krämerbrücke, die als ältester Profanbau Erfurts gilt und die alte Furt durch die Gera überbrückt. Der Stadtführer entließ uns vor dem „Goldenen Schwan“, unser Ziel für das Abendessen. Der Goldene Schwan ist ein historisches Restaurant mit Speisen der Thüringer Küche und süffigem selbstgebrauten Bier. Da es wunderbares, warmes Wetter war, wählten wir natürlich den Biergarten aus. Nach langem, gemütlichem Abend fanden wir sogar in der uns fremden Stadt den Weg ins Hotel.
Am nächsten Morgen starteten wir mit dem Zug nach Jena. Dort besuchten wir das Zeiss Planetarium, das weltweit betriebsälteste Planetarium. Die Vorführung „Unser Weltall“ wurde auf die 25 Meter Durchmesser messende Kuppel projiziert und vermittelte eindrucksvoll die Größe und Schönheit unseres Alls. Man besuchte in einer sog. Raumzeit-Maschine zuerst die benachbarten Planeten und flog danach ins Weltall hinaus. Bei dieser etwa einstündigen Vorführung ist sicher –trotz der Dunkelheit – niemand eingeschlafen.
Nach kurzer Mittagspause fuhren wir nach Weimar. Etwas mühsam, weil weit, war der Weg vom Bahnhof in die Altstadt. Doch wurden dann in verschiedenen Gruppen die Sehenswürdigkeiten der Kulturstadt Weimar besucht: Das Goethe-Haus, das Schiller–Haus, das Weimar-Haus, und natürlich ein Cafe bzw. eine Eisdiele!
Den Abend verbrachten wir dann wieder in Erfurt, im Restaurant „Zum Alten Schwan“ direkt an der Krämerbrücke. Auch hier wieder wegen des schönen Wetters, im Biergarten.
Der letzte Morgen bescherte uns leider Regen. Trotzdem wurde in kleinen Gruppen das erledigt, was noch zu tun war: Dombesuch, Zitadellenbesichtigung, Mitbringsel einkaufen und natürlich: Kofferpacken.
Die Rückfahrt nach Goslar verlief problemlos. Alle waren von diesen Tagen begeistert und dankten dem Organisator für die gute Durchführung.
Natürlich wurden auf der Rückfahrt schon wieder Pläne für das nächste Jahr gemacht. (Geschrieben von Dieter Schütze)


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