Unsere Touren

Wir spielen Tennis ...


Zu unserem alljährlich stattfindenden Sommerturnier begrüßen wir Gäste vom befreundeten Tennisverein TV Reinhardshagen sowie Tennisfreunde aus Wolfenbüttel, Hahndorf und Astfeld. Hierbei steht neben dem sportlichen Wettstreit vor allem das gesellige Beisammensein im Vordergrund.

Gern sind wir beim TV Reinhardshagen zu Gast, der regelmäßig Doppelturniere sowohl im Sommer als auch im Winter in der Halle durchführt.


Wir verreisen ...


3-tägige Tennisfahrten führten uns nach Jena,Weimar und Erfurt, nach Berlin, Dresden und Leipzig, an die Mosel, in den Spreewal. Wir besuchten Bremerhaven, Essen und Hamburg. Besonders unser Kurztrip mit der Colorline nach Oslo bleibt in guter Erinnerung. Bilder von unseren Tennisfahrten siehe hier ...


Wir besichtigen und informieren uns ...


Bei Betriebsbeichtigungen wie z.B. bei den Salzgitter-Werken, dem Atom-Endlager "Asse", bei airbus und den Harzwasserwerken erhalten wir wertvolle Informationen.


Erkundung "Oberharzer Wasserwirtschaft"

Die GTC – Senioren erkunden das Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserwirtschaft“
Vorbereitung:
Am 11. Juli 2017 hielt Dieter Schütze vor den Senioren des GTC einen Lichtbildervortrag über das Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserwirtschaft“. Er erläuterte die Entstehung und die Funktion des – im Volksmund „Wasserregal“ genannten – genialen Energiesystems des Mittelalters. Ohne dieses System wäre Bergbau im Harz in dem großen Umfang nicht möglich gewesen.
So beeindruckend die einzelnen Teile auch sind, die Gräben, die Wasserläufe, die Teiche, die Wasserräder mit ihren Radstuben, von denen jeder einzelne Bau eine technische Meisterleistung ist, darf man nicht vergessen, dass erst der systematische Aufbau eines weitflächigen Wasserkraftsystems das wirklich Geniale dieses über Jahrhunderte geschaffenen Werkes ist.
Heute sind davon noch vollständig oder in Teilen erhalten: 95 Teiche, 310 km Gräben und 30 km unterirdische Wasserläufe. Gepflegt wird das Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft von den Harzwasserwerken.
Wanderung:
Am 13. Juli 2017 wurde ein Teil des „Wasserregals“ auf dem Wasser-Wander-Weg (WWW) Nr. 12 „Hutthaler Widerwaage“ auf einer Wanderung besichtigt.
Startpunkt war der Parkplatz „Entensumpf“ an der B 242. Am Entensumpf – ein aufgelassener Bergbauteich – vorbei ging es zum nahegelegenen „Innerste-Sprung“. Wenn man dieses kleine Rinnsal an der Quelle sieht, kann man kaum glauben, welche Schäden die Innerste im Harzvorland anrichten kann. Den Diabasweg entlang, ging es zur „Hutthaler Widerwaage“. Die Hutthaler Widerwaage liegt im Abflussgebiet der Soese (Südharz) und ist zur Sicherung des Wassers im Hirschler Teich (Abflussgebiet der Innerste, Nordharz) gebaut worden. Die Verbindung zum Hirschler Teich ist der unterirdische „Hutthaler Wasserlauf“, dessen Mundloch an der Widerwaage zu sehen ist.
Der Weg führte weiter am „Hutthaler Graben“ bis zum „Schwarzenberger Wasserlauf“ auf etwas schwierigem Gelände, das hoch über dem „Hutthal“ liegt. Auf diesem Wegabschnitt liegen mehrere mittelalterliche Schmelzplätze. Nach ungf. 3 Kilometern wurde die B 242 beim Parkplatz Polsterberg erreicht und überquert. Von dort war es nur noch ein kurzer Weg zum „Polsterberger Hubhaus“. Das Polsterberger Hubhaus wurde zur Behebung des Wassermangels im Clausthaler Revier gebaut. Eine Hubkunst hob Wasser aus dem Dammgraben in den 18 Meter höher gelegenen „Tränkegraben“.
Im Polsterthaler Hubhaus wurde Mittagspause gemacht. Die Wanderer stärkten sich an den harztypischen Speisen, die im Gasthaus angeboten werden.
Der Rückweg zum Parkplatz führte am Tränkegraben entlang, vorbei am „Jägersbleeker Teich“ zum „Hirschler Teich“. Der Hirschler Teich ist der am höchsten gelegene Bergbauteich im Harz. Beim Überqueren des Staudammes hat man einen guten Blick über den Teich und die unterhalb liegenden „Pfauenteiche“. Aus dem Hirschler Teich wurden die Wasserräder der berühmten Gruben „Dorothea“ und „Carolina“ betrieben, die als die ertragreichsten Gruben am Burgstätter Gangzug gelten. (Silberbergbau – Blei- Zink- Silbererze).
Auf einem gut sichtbaren Trampelpfad durch mehr oder weniger dichten Wald gelangt man zurück zum Parkplatz am Entensumpf.
Es zeigte sich, dass die gut ausgeschilderten Wasser-Wander-Wege die Besonderheiten dieses einmaligen Systems aber auch die Schönheit unseres Harzes besonders gut erschließen.
(Geschrieben von Dieter Schütze)


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